Terrassenheizer mit Gas sind immer noch die wirkungsvollsten Heizungen für außerhalb der Wohnung. Das einzige Argument, daß gegen sie spricht, ist die Wirkung auf die Umwelt (CO² – Produktion). Ansonsten überwiegen die Vorteile, wenn man sie mit anderen Energien vergleicht. Vielleicht kommen fossile Brennstoffe noch an die Wärmeabgabe heran, aber hier wird die Umwelt genauso belastet. Abgesehen davon, daß eine Feuerschale oder sogar der Terrassenofen zusätzlich noch Qualm produziert, der sich störend auf jede Feier bemerkbar macht.
Elektrische Heizsysteme haben hier klar einen Nachteil, wenn sich die Entwicklung in den letzten Jahren auch etwas verändert hat.
Terrasse mit Gas heizen
Lange Zeit war der Heizpilz mit Propangas die wirkungsvollste Wärmequelle, wenn im Herbst oder an kalten Tagen im Frühlinge ein wenig Wärme auf die Terrasse gebracht werden sollte. Konkurrenz hat er allerdings von der Heizpyramide erhalten, die wesentliche Vorteile hat.
Ein Heizstrahler, wie es zum Beispiel direkt auf die Gasflasche montiert werden kann, bringt da nur punktuelle Wärme. Allerdings kann er bei kleineren Flächen durchaus sinnvoll sein. Ich hatte nur immer die Befürchtung, daß meine Gäste gerade zur fortgeschrittener Zeit zu nahe an den Heizstrahler kommen könnten.
Deshalb hat bei mir die Heizpyramide den Heizpilz abgelöst, und einen Heizstrahler habe ich nur wenig eingesetzt und jetzt entsorgt (weil er inzwischen nicht mehr funktioniert hat).
Elektrisch heizen
Ich habe auch mit elektrischen Heizungen aller Art auf der Terrasse experimentiert. Mit dem Ergebnis war ich eher unzufrieden, denn weder ein elektrischer Heizpilz noch die Heizpyramide waren hier wirklich kraftvoll genug. Ein Heizstrahler an eine Sitzecke hat funktioniert, aber wie will man das an einem Stehtisch realisieren? Die Gäste sind noch jung (Kinder und Enkel) und gerade zu späterer Zeit noch sehr lebhaft. Aufgestellte Heizungen auf einem Stativ sind da immer eine Gefahr.
Letztendlich wird eine elektrische Heizung nur noch im Pavillon aufgebaut, inzwischen als Tisch mit integrierter Infrarotheizung. Für draußen steht die Heizpyramide mit Propangas bereit, wenn es später doch mal etwas kälter werden sollte. Die ist groß genug, um sich übersehen zu werden, und auch ziemlich standfest. Aber schon wegen der Größe wird sie nicht leicht übersehen.
Letztlich doch immer noch Gas
Nun muß ich dazu sagen, daß gerade die letzten Jahre doch relativ mild waren. Im vergangenen Winter wurde der gasbetriebene Heizpyramide nur zwei Mal aufgestellt, im aktuellen noch gar nicht. Die Gäste kommen ja warm angezogen zur Feier, und mit dieser Kleidung und etwas „intus“ sind die aktuellen Temperaturen nicht das Problem.
Eher die Sache mit Corona: Obwohl es anfangs abgemacht wird, das nicht zum Gesprächsthema zu machen, kann man sich nicht wirklich konsequent daran halten. Zu viele Gäste sind direkt davon betroffen, ob es jetzt um die Teste, die Impfung oder den Zustand am Arbeitsplatz geht.
Leider ist das so, und so unbekümmerte Geburtstagsfeiern wie die Jahre zuvor gibt es auch bei uns nicht mehr. Und das ist sehr schade!
Aber einige Gartenfeiern finden ja auch im Sommer statt, da kommt man natürlich ohne einen Terrassenheizer mit Gas aus. Hier ist dann eher ein Klimagerät angebracht, was es aber für die Terrasse kaum sinnvoll macht.
Dann lieber im Pool abkühlen, oder unter einer Gartenbrause.